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10./11. November 2018

Bereits zum 55. Mal jährte sich das bundesweit ausgeschriebene Oranienburger Pokalturnen der Jugend und Erwachsenen im Gerätturnen in der Kreisstadt. 200 Turner und Turnerinnen aus 5 Bundesländern folgten der Einladung des TSV 1997 und kämpften in drei Klassen weiblich und zwei Klassen männlich an zwei Tagen um die Mannschaftspokale. Mit 75 Kampfrichtern im Einsatz und 110 Übernachtungsgästen ist es jedes Jahr ein sportliches Großevent.

 

2018 11 11 opt mädels sDie Oranienburger starteten am Samstag vormittag mit je einer Damen- und einer Herrenmannschaft in den Wettkampf. Für die Damen stand in diesem Jahr der Klassenerhalt an erster Stelle, nachdem diese im Vorjahr aus dem Großen Pokal abgestiegen sind. Nach einem soliden Stufenbarren-Durchgang, herrschte am Schwebebalken als zweites Gerät das sogenannte „Flugwetter“. Leider konnte nur Josephin Kühne ihre Übung ohne Sturz beenden. Die Damen um Franziska Saffert, Amelie Dückert, Charlotte Kaiser, Viktoria Fischer und Sophia Kühne ließen sich aber dadurch nicht entmutigen und beendeten den Wettkampf mit soliden Leistungen am Boden und Sprungtisch, so dass letztendlich mit Platz 5 der Klassenerhalt gelang. Josephin Kühne konnte mit Platz 8 in der Einzelwertung mehr als zufrieden sein. Gold ging an den ATV Frohnau hinter dem TSV Falkensee auf Platz 2. Der Große Pokal der Damen, die schwierigste Pokalklasse, wurde dominiert durch die Hauptstädter. Platz 1 bis 3 gingen hier an die Berliner Damenmannschaften

2018 11 11 opt sprung sNachdem auch die Männer des TSV 1997 im letzten Jahr den Abstieg aus dem Großen Pokal hinnehmen mussten, gingen sie in diesem Jahr in etwas ungewohnter Zusammensetzung im Kleinen Pokal an den Start. Neben Falk Protz, Alexander Giebel und Eugen Kutscharski gab Dustin Intreß als Späteinsteiger sein Wettkampfdebut, während Niels Pfaender nach langer und schwerer Handverletzung sein Comeback feiert. Mit Marcel Radeke konnte ebenfalls verletzungsbedingt ein wichtiger Leistungsträger nur am Gerät Sprung eingesetzt werden. Und auch dieses Mal sollten die Oranienburger Turner vom Pech verfolgt bleiben. Nach anfänglich guten Leistungen am Boden und Pauschenpferd verletzte sich Alexander Giebel bei der Landung am Sprung schwer, musste den Wettkampf abbrechen und im Krankenhaus weiter versorgt werden. Die beiden restlichen Geräte der 6 Männergeräte Barren und Reck konnten zwar noch mit je drei Turnern bedient werden, jedoch fehlten den Oranienburger durch die verringerte Mannschaftsgröße eine gewisse Sicherheit. Am Ende bedeutete dies den sechsten Platz.

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Wir bedanken uns für die zahlreiche Teilnahme und freuen uns auf das 56. Oranienburger Pokalturnen am 9./10. November 2019.

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